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Vielleicht liegt es ja daran, dass die Chilischote ein „heißes“ Nahrungsmittel ist. Jedenfalls dort wo sie herkommt, aus Südamerika war sie schon immer dafür bekannt, Feuer im Körper zu entfachen, oder ganz einfach „scharf“ zu machen. Ein natürliches Aphrodisiakum also und ein preiswertes dazu, wenn es darum geht, Leben in die Lenden zu bringen.

Rund achtzig verschiedene Sorten Chilischoten gibt es heutzutage. Rote, grüne, gelbe und sogar schwarze Chilis, kleine scharfe und große milde Chilis, längliche und runde Chilis. Und sie sind nicht nur wichtiger Bestandteil der scharfen mexikanischen Küche, sondern auch der asiatischen. Beide erleben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom, und zwar sowohl in der alten als auch in der neuen Welt. Also noch ein Grund für ansteigenden Chilikonsum. Dazu kommen die Erfolge der jungen „Crossover-Küche“ oder „Pacific Rim“, die in Kalifornien und Australien entstanden ist. Hier kombinieren experimentierfreudige Köche, was Spass macht, geben z.B. der ursprünglich aus Italien stammenden Minestrone einen indischen Touch. Oder würzen simple Pommes mit einer Koriander-Panade. Und auch hier ist ein Gewürz ganz besonders oft dabei: Chili.

Der „südamerikanische Pfeffer“ gilt übrigens als ältestes Gewürz der Welt. Bei Ausgrabungen in Mexico wurden wilde Sorten von Chilipfeffer ans Tageslicht gebracht, die Fachleute um 7000 Jahre vor Christi einordnen. Die Menschen versuchten also schon sehr früh, ihre bis dahin langweilige Nahrung schmackhafter zu machen und kümmerten sich zuerst um Scharfes. Immerhin wurde Salz erst knapp fünftausend Jahre später entdeckt.

Die Portugiesen brachten den exotischen „Scharfmacher“ auf Umwegen über Indien und China nach Europa. So manch mutigem Feinschmecker brach nach dem Probieren zunächst der Schweiß aus. Die damaligen Köche mussten erst lernen, daß Chili nur in geringer Menge verwendet werden darf, um einen Hauch Schärfe und damit mehr Geschmack zu erzielen. Dass dem Chilipfeffer auch in der „Alten Welt“ bald eindeutige Nebenwirkunken zugeschrieben wurden, hat der Frankfurter Stadtarzt Adamus Lonicerus 1564 in seinem berühmten „Kreutterbuch“ vermerkt: Vom Chili „soll man nicht über zwölf Körnlein auf einmal einnehmen, sonst bringt es Schaden und macht den Menschen ganz toll.“

Selbstverständlich ist unsere Lust auf Scharfes trotzdem nicht. Denn auf die Welt kommen wir alle als Süßmäuler. Doch je größer wir werden, umso mehr stumpfen unsere Geschmacksknöspchen auf der Zunge ab. Wir akzeptieren recht schnell Saures und Salziges, während wir bei den Geschmacksrichtungen „bitter“ und „scharf“ noch das Gesicht verziehen. Irgendwann macht uns auch das nichts mehr aus. Bis wir irgendwann regelrecht scharf auf Scharfes sind. Und sollte es dann eines Tages mit dem „Scharf werden“ nicht mehr klappen, können wir ja nachhelfen. Mit Chilis.

Buchtipp:

HOT - Scharfe Rezepte aus Afrika, Amerika und Asien
Paul Gayler, Christian Verlag
ISBN-Nr.: 3884725025

     
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