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DIE SUPPENSTORY

von Martina Tschirner

Ursprünglich standen wilde Früchte, gegrilltes Fleisch und vielleicht noch in Asche oder auf erhitzten Steinen gegarte Wurzeln auf dem Speiseplan der Steinzeitmenschen. Erst als sie anfingen, sich für Getreide zu interessieren, musste ein Behälter her, um die Körner auch zuzubereiten. Denn die schmeckten in rohem Zustand nicht. Also rösteten sie die Körner auf heißen Steinen, zermahlten sie zwischen den Steinen und gaben sie in ein Gefäß aus Leder, Korb oder Ton. Das hatte zwar noch keine große Ähnlichkeit mit einem Kochtopf, war aber wenigstens dicht, wichtig wegen des heißen Wassers, das noch hineinkam. Das Ergebnis war eine Art "Ursuppe".

Ob in Afrika oder Amerika, Europa oder Asien, über Jahrtausende ernährte sich vor allem die ärmere Bevölkerung von breiähnlichen Schrotsuppen. Einen Getreideeintopf mit Hülsenfrüchten kochten sich die alten Germanen. Nur wer es sich leisten konnte, gab auch Fleisch hinein. Auch die Gladiatoren in Rom erhielten einen mit dicken Bohnen aufgewerteten Gerstenschleim. Viel Kohlehydrate und Proteine, aber wenig Geschmack. Richtig kreativ ging es dagegen in der ägyptischen Küche zu. Dort fanden auch Gewürze wie Zwiebeln, Dill, Koriander und Kümmel, Feigensaft und Essig den Weg in die Suppe. Die dort übrigens schon seit etwa 5000 vor Christus in Kesseln über dem offenen Feuer brodelte. Bei uns in Europa erst wesentlich später.

Im Prinzip änderte sich in der Suppenzubereitung die folgenden knapp sieben Jahrtausende nichts. Bis 1651 in einem französischen Kochbuch das Rezept für eine klare Bouillon oder Brühe auftauchte. Mit seinem Buch „Le vrai Cuisinier Francois“ leitete der Hofkoch Pierre La Varenne (1618 bis 1678) die Abkehr von der Kochweise des Mittellalters ein. Aus seiner Bouillon wurde dann später der Fond, die Grundlage für Suppen und Saucen der berühmten französischen Küche.

In den Suppenschüsseln der kleinen Leute schwamm deswegen noch lange keine Bouillon. Sie löffelten weiter Tag für Tag ihre nach nichts schmeckende Mehlsuppe, weit entfernt von ausgewogener und gesunder Ernährung. Erst als der Chemiker Justus Liebig den Fleisch-Extrakt und später Julius Maggi den Suppenwürfel erfand, wurden Brühen auch für die Familie von Otto Normalverbraucher erschwinglich. Zum Sattwerden zwar immer noch mit Hülsenfrüchten und Getreide, vom Geschmack her aber um einiges besser!

Und Suppen heute? Werden immer beliebter, auch als schnelles und gesundes Mittagessen z.B. aus „Soup-Bars“. Um die 100 Teller Suppe pro Kopf und Jahr löffeln und schlürfen wir laut Deutschem Suppeninstitut in Bonn. Klare Consommées und Bouillons mit und ohne Einlage, samtig-milde Tomatencremes und deftige Goulaschsuppen, Nudeleintöpfe und Temüseterrinen, kalte und heiße Suppen. Jeder findet zu jeder Gelegenheit sein bevorzugtes Süppchen. Konsumforscher haben sogar herausgefunden, was die Wahl der Suppe über den Charakter verrät. Neugierig, was für ein Suppentyp Du bist?

Surftipp:

http://www.suppeninstitut.de
(auf Presse klicken und dann auf 'Was Ihre Lieblingssuppe über Ihren Charakter verrät' klicken)
     
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